Gemeindefeuerwehr Kalkhorst

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Grundschule Kalkhorst

Kleine Grundschule auf dem Lande

Schulsituation

Die Schließung der Regionalen Schule zum Ende des Schuljahres 2005/2006 und der Auszug der Klasse 5-10 aus dem Schulgebäude hinterlässt große räumliche Möglichkeiten.
Die Schule verfügt über 4 Klassenräume, 1 Kunstraum, 1 Musikraum, 2 Spielräume für die Betreuung, 1 Leseraum und ein Computerkabinett, eine Turnhalle, einen gemeinsamen Speiseraum und ein um die Schule großzügig angelegten Grünbereich, einen Pausenhof, der sich in der Neugestaltung befindet, ein Groß- und ein Kleinsportfeld, ein neu erbauter Spielplatz, der an den Sportplatz angrenzt sowie ein in unmittelbarer Nähe der Schule angelegter Komplex des Sportvereins mit Kegelbahn.

Alle Klassenräume haben die Möglichkeit benachbarte leere Räume für die Arbeit in Gruppen, Stillarbeit oder das differenzierte Arbeiten zu nutzen. Jeder Klassenraum ist groß genug, um in einen Raum jahrgangsübergreifend und in unterschiedliche Unterrichtsformen, freies oder angeleitetes Arbeiten in Gruppen, Partnerarbeit und / oder Einzelarbeit praktizieren zu können.

Die Grundschule mit ihren z. Z. 57 Schülern ist seit diesem Schuljahr eine eigenständige Grundschule. Alle Jahrgänge der Grundschule sind einzügig.
Diese Schüler kommen aus den Orten Kalkhorst, Neuenhagen, Klein Schwansee, Groß Schwansee, Dönkendorf, Hohen Schönberg, Klein Pravtshagen, Brook, Warnkenhagen und Elmenhorst. Bis auf die Schüler aus Kalkhorst und Dönkendorf (ca. 2 km vom Schulstandort entfernt) sind alle anderen auf den Schulbus angewiesen. Schulträger ist die Gemeinde Kalkhorst.

Pädagogische Gegebenheiten

Öffnung von Unterricht und jahrgangsübergreifendem Unterricht sind methodisch – pädagogische Entwicklungsprozesse, die auf veränderte Kindheitsentwicklungen und die geringen Schülerzahlen im ländlichen Gebiet wie Kalkhorst und der umliegenden Gemeinden reagieren und neue Wege für die Arbeit in der Grundschule fordern.
Alle Kollegen haben bereits jahrgangsübergreifend gearbeitet, da unsere Schule von 1998 – 2004 schon einmal als „Grundschule auf dem Lande“ geführt wurde.
Auch ab dem Schuljahr 2004 / 2005 erforderte die Untermäßigkeit in manchen Jahrgangsstufen und die geringe Anzahl der in der Grundschule arbeitenden Kollegen oft ein Zusammenlegen und den jahrgangsübergreifenden Unterricht.

Pädagogische Grundsätze und Konzepte

Wichtig ist, dass ein Grundschulkind im täglichen Unterricht liest, schreibt und rechnet und es ausreichend Zeit findet, diese Grundfertigkeiten zu üben. So werden bewährte Unterrichtsformen fortgeführt, aber auch der Lehrkraft ausreichend Freiheit gelassen, sich weiter im vermehrten Maße den offeneren Formen des Unterrichts zuwenden zu können.
Allmählich zunehmende Freiarbeitsphasen sollen selbstständiges Lernen fördern und mit selbst gewählten Lerninhalten mithelfen, dass das Kind zunehmend in die Lage versetzt wird, sich Informationen und Wissen selbst zu beschaffen und zu bewerten. Dadurch und durch die kleinen Klassen bzw. die Kombiklasse 1/2 steht mehr Zeit für differenziertes und individuelles Lernen zur Verfügung.
Gemeinsames Lernen, Spielen, Esseneinnahme an einer Schule mit so geringen Schülerzahlen und dem jahrgangsübergreifendem Unterricht bzw. jahrsgangsübergreifenden Anspannungs- Entspannungsphasen und gemeinsamen Unternehmungen fördert die Gemeinschaft und soziale Kompetenzen, Akzeptanz und Verständnis.
Von den Lehrkräften der Schule wird ein intensiver Kontakt und eine effektive Zusammenarbeit mit den Eltern, dem Hort, dem Schulträger und anderen Kooperationspartnern angestrebt.

Unterrichtsorganisation / Zeitlicher Tagesablauf

Weil einige Eltern den Wunsch äußerten, die Schule bereits ab 7.00 Uhr zu öffnen, bekommen die Kinder, die zu diesem Zeitpunkt bereits die Schule aufsuchen müssen, die Möglichkeit einen Gemeinschaftsraum zum Spielen oder Lesen aufzusuchen. Hierfür steht von 7.00 bis 7.15 Uhr eine Lehrkraft zur Aufsicht zur Verfügung. Ab 7.15 Uhr werden die Schüler von ihren Klassenlehrern in den einzelnen Unterrichtsräumen in Empfang genommen. Da für diese Betreuungsarten ausreichend Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, kann der morgendliche Schulbeginn in einer allgemein ruhigen Atmosphäre beginnen.
Von Montag bis Freitag der Woche regelt sich die mögliche tägliche Anwesenheit der Kinder in einem zeitlichen Rahmen von 7.00 bis 13.00 Uhr. Der Schultag endet für alle Schüler mit dem ihrer Jahrsgangsstufe gerechten Unterrichtsschluss.
Bis zur Abfahrt der Busse werden die Kinder beaufsichtigt, es wird eine regelmäßige Hausaufgabenzeit eingerichtet.
Kinder, die den Hort besuchen, werden nach Unterrichtsschluss in den Hort begleitet.
Kinder der Kombiklasse 1/2 für die der Unterricht meist nach der 4. Stunde endet können an der gemeinsamen Mittags-, Spielpause teilnehmen.
Im Schuljahr 2006/2007 wird Jahrgangsunterricht erteilt. Beginnend mit dem Schuljahr 2007/2008 wird in den Klassen 1 und 2 jahrgangsübergreifend unterrichtet.
Im Schuljahr 2008/2009 wird in den Klassen 2 und 3 der jahrgangsübergreifende Unterricht fortgesetzt. Im Schuljahr 2009/2010 erfolgt der jahrgangsübergreifende Unterricht in den Klassen 3 und 4.